Im Rahmen des wöchentlichen Jugendtreffs bildete sich im Jahr 2008 ein Gottesdienstteam, das die Jugendgottesdienstkultur in der Ev.-luth. Kirchengemeinde Oker allmählich etablieren will. Das Team bestand aus Marvin Theuerkauf, Michél Hotopp, Marius Rademacher, Julia Palitza, Melissa Kiehne, Yasmin Allroth, Björn Nause, Tim Hädeler und Pfarrer Wieland Curdt. Es setzte sich zum Ziel, altersgemäße Gottesdienste für Jugendliche regelmäßig zu planen und durchzuführen.
Die Gottesdienste für Konfirmanden(innen), d.h. Begrüßungsgottesdienst, Vorstellungsgottesdienst und Konfirmation, werden unter Mitwirkung des Konfirmandenteams gestaltet.
Nachstehend erhalten Sie Eindrücke von einigen Jugendgottesdiensten.
Jugendgottesdienst am 29. Mai 2011 zur Jahreslosung - ein Rückblick
"Lass dich nicht vom Bösen überwinden, sondern überwinde das Böse mit Gutem." (Röm 12,21)
Zu dem Thema der Jahreslosung 2011 erarbeiteten Mitglieder des Jugendkonvents einen Jugendgottesdienst. Ausgehend von der Geschichte "Sich nicht alles gefallen lassen" von Gerhard Zwerenz formulierten die Jugendliche Begriffe, die für das "Böse" stehen können. Diese Begriffe, aufgeschrieben auf Umzugskartons, bildeten die "Mauer des Bösen." Zugleich wurde ein Banner heruntergelassen, auf dem der erste Teil der Jahreslosung stand: "Lass dich nicht vom Bösen überwinden." (Röm 12,21)
Im Gottesdienst wurde anhand einer Geschichte dargestellt, wie diese Mauer zerstört werden kann bzw. gar nicht erst entsteht, wie man sich nicht vom Bösen überwinden lässt. Diese Geschichte handelt von einem Jungen, der auf einem Schulausflug kurz vor der Abreise ein Eis holt es aber nicht bezahlt. Es gelingt ihm, in den Bus zu flüchten. Der Bus fährt an und passiert den Stand, an dem der Junge sein Eis unbezahlt mitnahm. Der Eisverkäufer hält den Bus an, betritt ihn, macht den Jungen ausfindig und sagt zu ihm: "Hier, dein Portemonnaie, das Du unterwegs verloren hast, damit Du das nächste Mal Dein Eis bezahlen kannst." Nach dieser Geschichte wurde die Mauer des Bösen eingerissen. Zugleich wurde ein Banner mit dem zweiten Teil der Jahreslosung heruntergelassen: "...sondern überwinde das Böse mit Gutem." (Röm 12,21)
Zu dem Gottesdienstteam gehörten: Katrin Bothe, Robert Schäferhenrich, Katharina Schauzu, Nadine Schmidt, Marvin Theuerkauf, Luisa Vaak und Pfarrer Wieland Curdt.
An dem Gottesdienst nahmen 112 Besucher(innen) teil.

- Die Mauer des Bösen - sie stürtzte während des Gottesdientes ein.

- vor dem Beginn des Gottesdienstes - 112 Gottesdienstbesucher nahmen an dem Jugendgottesdienst teil.

- das Gottesdienstteam (von links nach rechts: Robert Schäferhenrich, Marvin Theuerkauf, Kathrin Bothe, Katharina Schauzu, Wieland Curdt; in der ersten Reihe von links: Luisa Vaak, Nadine Schmidt.

- Im Altarbereich sitzt der Chor der Ev.-luth. Kirchengemeinde Oker.

- Wieland Curdt begleitete die Lieder auf dem E-Piano.
Jugendgottesdienst am 21. März 2009 in der Martin-Luther-Kirche - ein Rückblick
Das Jugendgottesdienstteam gestaltete diesen Gottesdienst unter der Leitung von Pfarrer Wieland Curdt und Björn Nause (Mitarbeiter der Jugendarbeit) anlässlich des Gemeindefestes für ehrenamtliche Mitarbeiter(innen).
Es entfaltete das Thema "Ehrenamt" mit Hilfe eines "Achterbahn-Bildes". Dementsprechend sei das ehrenamtliche Engagement geprägt vom einem Auf und Ab, von Lust und Frust, vom Einsteigen und Aussteigen.
In einem Anspiel saßen Jugendliche in einer aus Pappe gebauten "Achterbahn" und unterhielten sich über den hohen Stellenwert, den das "Ehrenamt" für die Gesellschaft darstellt.
In den sogannten "Murmelgruppen" wurde dieses Thema eingehender bearbeitet und auf das ehrenamtliche Engagement in der Ev.-luth. Kirchengemeinde in Oker bezogen. Die Gottesdienstbesucher bildeten neun Murmelgruppen, die sich über die gesamten Kirchraum sowie die Emporen verteilten. Folgende Aufgaben wurden den jeweiligen Gesprächs- bzw. Murmelgruppen zugeteilt: 1. Wie bin ich mit dem Ehrenamt in Berührung gekommen? 2. Welcher biblische Text passt am besten zum Thema "Ehrenamt"? 3. Lust im Ehrenamt 4. Frust im Ehrenamt. 5. ehrenamtliches Engagement in der Kirchengemeinde Oker - die Schwächen 6. ehrenamtliches Engagement in der Kirchengemeinde Oker - die Stärken. Die Ergebnisse wurden während der Gruppenarbeit jeweils auf einem Papierbogen schriftlich festgehalten und anschließend an die auf eine Papierbahn gemalte Achterbahn im Altarraum geheftet.
Das Nachspiel, das die Jugendlichen erneut in dem aus Pappe hergestellten Achterbahnwaggon vortrugen, bündelte die Gedanken des Gottesdienstes und endete: "Dank bis hierher und für die nächsten Runden."
Am Ausgang bekamen alle Gottesdienstbesucher(innen) ein Holzkreuz mit der Aufschrift "Danke".
Die Jugendband "Never the less" erhielt am Ende des Gottesdienstes "standing ovations".
Jugendgottesdienst am 22. Februar 2009 in der Paulus-Kirche - ein Rückblick
Im Mittelpunkt dieses ersten Gottesdienstes, den das Jugendgottesdienstteam gestaltete, stand die Jahreslosung für 2009: "Was bei den Menschen nicht möglich ist, ist bei Gott möglich." (Lukas 18,27). Dabei ging es im Kern um zwei Fragen: 1. Was sind meine Grenzerfahrungen? 2. Kann mir Gott in meinen Grenzerfahrungen helfen? Trägt er mich über meine Grenze hinaus und lässt für mich Unmögliches möglich werden? Das Thema "Grenzerfahrung" nahm den ersten Teil der Jahreslosung auf: "Was bei den Menschen nicht möglich ist...". Mit Hilfe der zweiten Fragestellung wurde versucht, den zweiten Teil der Jahreslosung zu erarbeiten: "... das ist bei Gott möglich."
Die Mitglieder des Jugendgottesdienstteams bearbeiteten die jeweiligen Fragestellungen in Bezug auf ihre eigene Lebenssituation. Im Hinblick auf den ersten Teil der Jahreslosung ("Was bei den Menschen nicht möglich ist...") wurden folgende Grenzerfahrungen zusammengetragen: 1. Ich habe Angst, nicht immer geliebt zu werden. 2. Ich lebe in der Sorge, dass ich keinen Studienplatz bekomme. 3. Wie gehe ich mit meiner Höhenangst um? 4. Ich bringe viel zu wenig Geduld auf. 5. Ich habe Angst, in meinem Leben zu scheitern. 6. Was mache ich bloß nach meiner Schullaufbahn? Welchen Weg soll ich gehen? 7. Wie gehe mit Schuldgefühlen um, wenn es mir bei einem Feuerwehreinsatz nicht gelingt, ein Menschenleben zu retten? 8. Wie soll ich die seelischen Schmerzen bewältigen, die möglicherweise bei einem schwierigen THW-Einsatz entstehen?
Im Hinblick auf den zweiten Teil der Jahreslosung ("... das ist bei Gott möglich"), der die Erfahrbarkeit und Tragfähigkeit des eigenen Glaubens in den Mittelpunkt rückte, wurden in gleicher Weise unterschiedliche Antworten erarbeitet. Exemplarisch werden einige sinngemäß genannt: "Ich glaube, dass mir Gott - hinsichtlich meiner beruflichen Zukunft - den richtigen Weg zeigen wird. Dieses Vertrauen hilft mir." "Ich bekomme durch den christlichen Glauben viel Mut und Kraft." "Der christliche Glaube hilft mir, meine Mitmenschen zu lieben." Zugleich wurden auch Zweifel genannt, die ebenso zum christlichen Glauben gehören: "Ich weiß nicht, ob Gott bzw. der christliche Glaube mir bei Schicksalsschlägen am Unfallort helfen wird. Vielleicht bleibt mir dann nur das Gespräch mit meinen Kameraden." "Wenn mir vielleicht nicht der christliche Glaube hilft, so aber die Gespräche mit glaubenden Menschen."
Den Anknüpfungspunkt stellte eine Lied von den Fantastischen Vier dar: "Es könnte alles so einfach sein... isses aber nicht." Das Lied erzählt von einem Mann, der an seine Grenzen kommt und die Erfahrung macht: Vieles ist mir nicht möglich. Ausgehend von dieser Erfahrung thematisierten die Jugendlichen den ersten Teil der Jahreslosung an "Was bei den Menschen nicht möglich ist..."
Zum Abschluss des Gottesdienstes wurden die Blätter, auf denen die Gottesdienstbesucher ihre Grenzerfahrungen notierten, im Innenhof des Paulus-Gemeindezentrums verbrannt. Mit dieser symbolischen Handlung verbannt sich der Gedanke, dass die Grenzerfahrungen im Vertrauen auf die Jahreslosung 2009 ("Was bei den Menschen nicht möglich ist, ist bei Gott möglich.") Gott überantwortet werden können.
Über 80 Gottesdienstbesucher nahmen an dem Jugendgottesdienst teil.
Zu dem Jugendgottesdienstteam gehörten: Marvin Theuerkauf, Michél Hotopp, Marius Rademacher, Julia Palizta, Melissa Kiehne, Yasmin Allroth, Björn Nause, Tim Hädeler und Pfarrer Wieland Curdt.
Um die Fotos anzuschauen, klicken sie hier!

- Das Jugendgottesdienstteam - hintere Reihe (von links nach rechts): Michél Hotopp, Marius Rademacher, Tim Hädeler, Marvin Theuerkauf, Björn Nause, Pfarrer Wieland Curdt. Vordere Reihe (von links nach rechts): Melissa Kiehne, Yasmin Allroth, Julia Palitza.












