
Ehrenamt
- Erfahrung einbringen und sammeln -
Viele Mitglieder engagieren sich ehrenamtlich in unserer Gemeinde. Kirchliches Leben in all seiner Breite wäre ohne dieses freiwillige Engagement nicht möglich.
Regelmäßig stattfindende Gruppen in unserer Gemeinde werden von Ehrenamtlichen organisiert und geleitet. Die Ehrenamtlichen initiieren neue strukturelle und diakonische Projekte oder engagieren sich z. B. musikalisch in der Kantorei, dem Kirchenchor.
Aber auch ganz praktische und unterstützende Arbeit geschieht ehrenamtlich, wie z.B. el im Netzwerk Mensch Oker in Hilfsangeboten für Flüchtlinge oder beim Frühstückstreff und dem Sonntagstisch durch kulinarische Angebote.
Auch beratende Tätigkeiten und seelsorgerliche Hilfen sowie Leitungsentscheidungen in kirchlichen Gremien werden durch freiwillig engagierte Menschen geleistet, zum Beispiel in der Telefonseelsorge der Landeskirche, als Teamer in der Kinder-, Jugend- und Konfirmandenarbeit und im Kirchenvorstand in der eigenen Gemeinde.
Ehrenamtliche Tätigkeit ist aber immer auch ein Geben und Nehmen. Ehrenamtliche bringen ihre Erfahrung und ihre Kompetenzen in die Gemeinde ein. Sie sammeln in ihrer Tätigkeit aber auch neue, wertvolle Erfahrungen, erweitern ihr Wissen und lernen neue Menschen kennen.
Die meisten Gruppen unserer Gemeinde würden nicht existieren ohne das Engagement der Ehrenamtlichen.
Geschichte
Die evangelisch-lutherische Kirchengemeinde Oker ist der Zusammenschluss der ehemaligen Kirchengemeinden St. Paulus (Unteroker) und Martin-Luther (Oberoker).
Weitere geschichtliche Informationen stehen Ihnen hier schon bald zur Verfügung.


Gebäude
Der Gemeinde stehen mehrere Gebäude für das Gemeindeleben und Gottesdienste zur Verfügung. Am Stadtpark gelegen befinden sich gleich drei Gebäude unserer Gemeinde.
Das Katharina-von-Bora Gemeindehaus ist Dreh- und Angelpunkt des Gemeindelebens. Dort treffen sich alle Gruppen und Kreise, es werden Gemeindefeste ausgerichtet und auch Fortbildungsmaßnahmen durchgeführt. Für private Feierlichkeiten und externe Fortbildungsveranstaltungen können die Räume im Erdgeschoss gemietet werden.
Im Pfarrhaus sind das Gemeindebüro, das Büro des Pfarrers sowie ein Pfarrsaal untergebracht. Das Obergeschoss ist inzwischen privat vermietet und wird nicht mehr als Wohnsitz des Pfarrers genutzt.
Das ehemalige Jugendheim wird seit dem Umzug der Jugendarbeit in das Obergeschoss des Gemeindehauses im Jahr 2023 als reines Archiv und Materiallager für die Gemeinde genutzt.
Als Gottesdienststätten stehen der Gemeinde gleich zwei Orte zur Verfügung. Zum einen die im Ortskern gelegene Martin-Luther-Kirche. Zum anderen das Gelände der ehemaligen St. Paulus Kirche, welches wir seit dem Abriss als "Freiluftkirche St. Paulus" zu einigen Gottesdiensten an schönen Sommertagen nutzen.
Weitere Informationen zu unseren Gebäuden werden wir Ihnen schon bald an dieser Stelle zur Verfügung stellen.




Kirchbauförderkreis
Ende der 2000er Jahre entschied sich der Kirchenvorstand zur Gründung eines Kirchbauförderkreises, da das Kostenvolumen für Sanierungsarbeiten der Kirche nicht allein durch die Kirchengemeinde geschultert werden konnte. Die konstituierende Sitzung des Förderkreises fand 2009 statt und bereits im Jahr 2011 hat der Förderkreis entscheidend zur Außensanierung der Kirche beigetragen.
Der Kirchbauförderkreis stellt einen Zusammenschluss von Freunden und Förderern der Kirchengemeinde Oker dar. Der Förderkreis sieht sein Ziel in der ideellen und finanziellen Unterstützung der Bau- und Orgelpflege der Kirchengemeinde Oker und sammelt Spenden und Mitgliedsbeiträge.
Rechtlich ist der Förderkreis eine unselbstständige Einrichtung der Kirchengemeinde. Die Mittel des Förderkreises sind ein zweckgebundenes Sondervermögen der Kirchengemeinde. Über die Verwendung der Mittel des Förderkreises bestimmt der Kirchenvorstand auf Vorschlag des Vorstandes des Förderkreises.
Der Vorstand besteht aus 3 Mitgliedern, von denen eines durch den Kirchenvorstand entsandt wird. Der Vorstand wird für 2 Jahre auf einer Mitgliederversammlung gewählt.
Der Förderkreis hat die Kirchengemeinde u.a. bei der Außensanierung der Martin-Luther-Kirche unterstützt, bei der Schaffung der Freiluftkirche Paulus, beim Umbau der Küche im Katharina-von-Bora-Haus und der Renovierung des Gemeindebüros.
Wir wären Ihren sehr verbunden, wenn auch Sie sich entschließen könnten, dem Förderkreis beizutreten. Auf Grund der schrumpfenden Mittel ist die Kirchengemeinde auf das Engagement ihrer Gemeindeglieder angewiesen.
Für eine Kontaktaufnahme stehen Ihnen momentan die Mitglieder des Kirchenvorstands zur Verfügung.


Symboldbild; hier können Sie schon bald ein Foto vom aktuellen Kirchenvorstand sehen.
Kirchenvorstand
Der Kirchenvorstand wird alle sechs Jahre durch die Gemeindemitglieder gewählt, zuletzt 2018. Er besteht aktuell aus 10 stimmberechtigten Mitgliedern. Seither hat sich seine Zusammensetzung immer wieder verändert. Er zeichnet sich durch eine stark durchmischte Altersstruktur aus, von jungen Erwachsenen bis zu Senioren. Die Treffen finden etwa im monatlichen Rhythmus immer montags ab 18:30 Uhr als öffentliche Sitzung statt. Es besteht das Bemühen, bis 21 Uhr die Sitzungen zu schließen, was nicht selten gelingt.
Die Teilnahme an den Sitzungen ist als diszipliniert zu bewerten, wir sind immer beschlussfähig und können pünktlich beginnen. Etwas schwierig gestaltet es sich, ruhigere Mitglieder in die Diskussionen zu integrieren. Am Ende gelingt es jedoch fast immer, Entscheidungen zu treffen, die von allen Anwesenden mitgetragen werden können.
Während der Pandemie (2020-2022) haben wir unsere Sitzungen online über Plattform Microsoft Teams durchgeführt. Wir haben zwischenzeitlich das Katharina-von-Bora Gemeindehaus technisch so ausgerüstet, dass zukünftig auch hybride Sitzungen, bei denen einzelne oder mehrere Kirchenverordnete von zu Hause aus teilnehmen, möglich sind.
Klausurtagungen waren in der Coronazeit nicht möglich. Im Mai 2022 haben wir erstmals einen KV-Tag durchgeführt, was auf eine gute Resonanz gestoßen ist und uns in vielen Fragen vorangebracht hat.
Größere Projekte, an denen wir derzeit arbeiten sind die energetische Sanierung des Katharina-von-Bora Gemeindehauses, umfangreichere Arbeiten im Kirchturm mit dem Ziel, den Arbeitsschutz bei der Glockenwartung oder anderen Arbeiten herzustellen sowie die Erneuerung der Außenfassade des Pfarrhauses.
Durch die Größe und besondere Lage Okers, abseits vom Kerngebiet der Stadt Goslar, sind wir bemüht, langfristige Lösungen zu finden, um unsere Gebäude für unsere Gemeindearbeit weiterhin zu erhalten und streben diesbezüglich insbesondere einen schrittweisen Ausstieg aus den Fossilen Brennstoffen an.

